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Über uns
Wie
so viele andere vor uns, sind auch wir, Carola Hilkerbäumer und Dieter
Sieg, über das Westernreiten auf den Australian Shepherd
gekommen.
Als
ich, Carola, 1995 von einer Freundin Reitstunden im örtlichen Reitverein
geschenkt bekam, hätte ich mir nie träumen lassen, was das Leben
noch für mich bereit halten würde.
Dieter fand das Reiten und die Pferde ja auch ganz nett, aber er konnte sich halt nicht vorstellen, in „Strumpfhosen“ auf dem Pferd zu sitzen und als Amüsement für die vorwiegend weiblichen Mitreiter herzuhalten, so dass er 1998 dann mit dem Westernreiten anfing. Häufig genug begleitete ich ihn zu seinen Reitstunden und ich muss gestehen, dass auch ich gefallen an der Westernreitweise fand. Im Januar 1999 kaufte sich Dieter dann den Quarter Horse Wallach „Nathan H Wood“ und im Juli 1999 folgte mein Appaloosawallach „HM Madam I’m Adam“. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon einen Resthof in Ostermunzel angemietet, auf den die Pferde dann im September 1999 in ihren Offenstall ziehen konnten. Im Oktober 1999 komplettierte dann noch mein „Grisu“ († 19.07.2003), ein Haflingerwallach, übernommen von dem Reitverein, in dem ich das Reiten lernte, unsere Pferdegruppe.
Im April 2001 musste mein damals neunjähriger griechischer Mischlingshund „Bobo“ aufgrund einer Darmverschlingung eingeschläfert werden. Dora, unsere kleine „Jack Rüsselin“, litt, wie wir alle natürlich, ganz fürchterlich unter diesem Verlust. Was sollten wir tun? Ein neuer Hund musste her und der musste (irgendwann einmal, denn Welpen und Junghunde sind dazu gewiss nicht fähig) in der Lage sein, uns am Pferd zu begleiten. Ein aktiver, gehorsamer Hund also, ohne große jagdliche Ambitionen (vorausgesetzt, man wirkt entsprechend früh darauf ein, denn der Hütetrieb des Aussies entstammt dem natürlichen Jagdtrieb eines Hundes), kurz: ein Australian Shepherd. Im Mai 2001 zog dann „Moon Rise Black Mystery“ bei uns ein. Eigentlich hatte ich mir ja vorgestellt, dass Pepper mehr mein Hund sein sollte, aber sie hat sich von Anfang an einfach mehr an Dieter gehängt und ist ständig seine schöne und artige Begleiterin, sein „Dingeling“.
Im Frühjahr 2002 fanden wir einen Resthof in Wendenborstel (das liegt mittig zwischen Schwarmstedt und Nienburg – „landschaftlich wunderschön gelegen“) direkt am Naturschutzgebiet, der genau unseren Vorstellungen entsprach. Endlich hatten wir genug Platz und Weidefläche für sämtliche Zwei- und Vierbeiner und Ende Juni 2002 konnte ich dann „S Bar L Zachary“, unseren Australian Shepherd Rüden, in meine Arme schließen (nun habe ich wieder einen Rüden, der mein ständiger Begleiter ist!). Erweitert wurde unser tierisches Ensemble im Sommer 2002 von unserem roten Kater „Herrn Willy“ († 29.09.2005) und vier Wellensittichen. Eine Woche nach Ostern 2004 zog dann WW Pete 191-5, unser kleiner red-merle Australian Shepherd bei uns ein und August 2004 kamen dann die ersten vier Schafe, damit wir das Hüten auch anständig üben können. Die Schafe wissen es noch nicht, aber es ist ein Job mit lebenslanger Garantie! Dieses Jahr im August folgte dann noch unsere Baby red-bi Hündin, WW Paula, die das restliche Rudel schön in Atem hält. Außerdem leben auf unserem extra angelegten großen Teich und dem Land drum herum nun 30 Rouen-Claire/Laufenten Mixe und es ist eine Freude, diesen kleinen Watschlern bei ihren Aktivitäten zu zu schauen.



