Ernährung:
(>>>PDF-Download)
Die
artgerechte Ernährung unserer Hunde ist etwas, was uns ganz besonders
am Herzen liegt, aus diesem Grunde ernähren wir sie nach B.A.R.F. (= biologisch,
artgerechtes, rohes Futter).
Ohne
Zweifel ist die Ernährung der wohl wichtigste Aspekt hinsichtlich
guter Gesundheit – auch beim Menschen.
Seitens
der Futtermittelhersteller und Tierärzte wird heutigen Hundebesitzern
gern einsuggeriert, dass man einen Hund nur dann vernünftig und ausgewogen
ernähren könne, wenn man auf eines der unzähligen Trocken-
oder Nassfutter zurückgreife – der Werbung sei Dank!
Zugegebenermaßen waren auch wir lange Jahre dieser Meinung – war
ja auch enorm praktisch: Sack oder Dose auf, ab in den Napf und die „Gewissheit“,
dass man ja alles für seinen kleinen vierbeinigen Liebling getan hatte,
denn wir als „Laien“ wären ja nie und nimmer in der Lage
gewesen, einen Hund auch nur annähernd ausgewogen zu ernähren!
Im Welpenalter gaben wir Bobo natürlich ein spezielles Welpenfutter,
schließlich war er ein großer Hund und er sollte ja alles bekommen,
was er für sein Wachstum benötigte. Danach stiegen wir um auf ein
Futter, welches genau auf ihn zugeschnitten war (laut Herstellerangaben).
Zunächst kam es uns auch gar nicht komisch vor, dass bei Bobo im Alter
von 2 Jahren heftigste Allergien auftraten, die uns zwangen, ihm in der Wohnung
ein T-Shirt über zu ziehen, damit er die Haut auf seiner Brust nicht
gänzlich blutig kratzte. Wir rannten von Tierarzt zu Tierarzt, und von
Tierklinik zu Tierklinik um Hautgeschabsel machen zu lassen, teure Allergietests,
teure Bluttests, wir führten Tagebuch bezüglich des Auftretens
der Symptome etc., etc. Wir versuchten es mit Auschlussdiäten, mit Eigenbluttherapien,
superteuren Trocken- oder Nassfuttermitteln und vielem anderen mehr, aber
nichts brachte langfristig eine Besserung, Bobo war eben allergisch, nichts
Ungewöhnliches heutzutage! Diese Zeit war eine Tortur für uns und
besonders für den armen Hund, obwohl er sich niemals „beklagt“ hat,
er war eben eine Seele von Hund!
Das
Desaster ging weiter: 1997 erlitt Bobo, fünfjährig, seinen
ersten Bandscheibenvorfall, 1998 folgte der zweite Vorfall, so dass wir ihn
operieren ließen – mit Erfolg. 1999 kam dann der Hammer: obwohl
ich stets darauf geachtet hatte, dass Bobo drei Mahlzeiten pro Tag bekam,
um die Futtermenge so klein wie möglich zu halten und auch peinlich
genau dafür sorgte, dass er nach der Fütterung keinesfalls toben,
spielen oder sich anderweitig überlasten würde, bekam er eine Magendrehung
. Auf die Erfahrung, mit „Blaulicht“ mit einem Hund in die TiHo
zu fahren, dessen Bauchumfang die Größe eines kleinen Reisekoffers
angenommen hatte, hätte ich wirklich geflissentlich verzichten können.
Ich kann übrigens nur jedem raten, in einem solchen Fall immer gleich
in eine Klinik zu fahren, denn die meisten Tierärzte sind nicht in der
Lage, eine solche OP durchzuführen und bei einer Magendrehung entscheiden
Minuten über Leben und Tod!!
Bobo
schaffte es – dem Himmel sei Dank, aber fortan durften wir kein
Trockenfutter (auch nicht eingeweicht) mehr füttern, also stiegen wir
auf teures Dosenfutter um und waren noch viel vorsichtiger mit Bobo als vorher
(obwohl das ehrlich gesagt nicht möglich war). Zwei weitere Jahre waren
uns noch vergönnt, dann schlug das Schicksal wieder erbarmungslos zu – was
im April 2001 aussah wie eine erneute Magendrehung, entpuppte sich in der
TiHo als Darmverschlingung und führte dazu, dass ich Bobo einschläfern
lassen musste – ich habe gelitten wie ein Schwein! Ich konnte das alles
gar nicht glauben, war ich doch so vorsichtig gewesen und hatte alles Mögliche
für ihn getan – wie konnte das passieren?! Nun, ich fing an, mich
im Internet schlau zu machen und stieß dabei auf viele Hundebesitzer,
die ein ähnliches Martyrium mit ihren Hunden erlebten – ich las
von unzähligen Allergien, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Krebs,
Wachstumsstörungen, Epilepsie, Nierenproblemen, HD usw. usw. Wie kann
das sein, werden doch unsere Hunde heutzutage viel, viel besser ernährt
als z.B. noch die armen Köter damals, die hauptsächlich von Essensresten
lebten und schließlich hatte auch die Tiermedizin in der Zwischenzeit
enorme Fortschritte gemacht?! Komisch nur, dass die Lebenserwartung der Hunde
damals höher war als die Lebenserwartung unserer Hunde heute. Irgendwann
fand ich u.a. die BARFERS-Seiten von Swanie Simon und diese öffneten
mir die Augen hinsichtlich der gesunden Ernährung der Hunde. Ich muss
gestehen, dass ich mir nie allzu viele Gedanken hinsichtlich des Hundefutters
gemacht hatte, schließlich wird es von Experten produziert, die wissen,
was ein Hund heutzutage so benötigt – dachte ich. Ich möchte
Ihnen die BARFERS-Seiten wirklich ans Herz legen, denn Sie sind ein Quell
an Informationen für interessierte Hundebesitzer. Nachfolgend möchte
ich Ihnen die Hauptgründe nennen, die mich von der Rohfütterung überzeugt
haben.
Vorweg
eines, Hunde sind Karnivoren, d.h. Fleischfresser – soweit
so gut. Ihre Verdauung ist demzufolge darauf ausgelegt, hauptsächlich
Fleisch und Knochen optimal verdauen zu können. Nicht ohne Grund wird
von den Vorfahren unserer Hunde, den Wölfen, ein Großteil des
Mageninhaltes ihrer Beutetiere (Pflanzenfresser) gefressen, denn nur bedingt
durch die Tatsache, dass dieser Mageninhalt schon vorverdaut ist, sind sie
in der Lage, diesen zu verwerten. Daneben werden von Wölfen noch geringe
Mengen an Kräutern, Gräsern, Beeren, Obst und Wurzeln verspiesen.
Getreide gehört schlichtweg überhaupt nicht auf den Speiseplan
eines Wolfes und hat somit gesehen eigentlich auch gar nichts im Hundefutter
verloren!
1.
Alle Fertigfuttermittel für Hunde bestehen zum größten
Teil aus Getreide (60-90 Prozent)!
2.
Mal ganz abgesehen von den fraglichen Inhaltsstoffen, die in der Regel
alle mehr oder weniger nur Abfallprodukte sind (u.a. auch Füße,
Schnäbel, Federn, Kot, Urin, Abfall von Getreidemühlen, Kadaver
unserer verstorbenen Lieblinge – als Tiermehl) ist es doch wohl jedem
einleuchtend, dass man sich unmöglich von „toten“ Nahrungsmitteln
ernähren kann. Sämtliche Hundefutter werden bei der Herstellung „ultrahocherhitzt“,
was eine Zerstörung oder zumindest Unbrauchbarmachung der doch so
lebensnotwendigen Mineralien, Enzyme und Aminosäuren zur Folge hat.
Um diesen Verlust auszugleichen, werden dem Hundefutter oftmals diese Zutaten
nachträglich zugeführt. Dabei handelt es sich meist um chemisch
hergestellte Präparate, von denen viele häufig genug im Verdacht
stehen, allergieauslösend und krebsauslösend zu sein, genau wie
die vielen künstlichen Konservierungsmittel, die dafür sorgen,
dass das Hundefutter etliche Zeit haltbar ist. Den meisten Menschen würde
es wohl nicht im Traume einfallen, sich ausschließlich von Fertignahrung
zu ernähren – jeder weiß ja, dass dies auf Dauer ungesund
ist, aber unseren Tieren wollen wir so etwas zumuten?
3.
Wie z.B. ist auch zu erklären, dass Generationen von Züchtern
versuchen, die HD wegzuzüchten, die ja schließlich erblich sein
soll, indem sie ausschließlich HD-freie Tiere in der Zucht einsetzen?
Es mag ja eine erbliche Komponente geben, aber die Ernährung spielt
mit Sicherheit auch eine wesentliche Rolle, denn man muss sich dabei vor
Augen halten, dass die heutigen Tierfuttermittel ihre Wurzeln schlicht und
ergreifend in den Mastfuttermitteln haben, was zur Folge hat, dass unsere
süßen kleinen Lieblinge uns rasant schnell „über den
Kopf“ wachsen – sie sind einfach überversorgt und ihre armen
Muskeln und Gelenke kommen mit dem Größenwachstum einfach nicht
hinterher.
Genug
der „flammenden Rede“, letztlich muss sich jeder seine
eigene Meinung bilden und diese dann verantworten, aber zumindest kann es
nicht schaden, sich die vielen verschiedenen Überzeugungen einmal anzuhören,
um sich dann für die eine oder andere zu entscheiden. Wir haben diese
Entscheidung für uns schon getroffen und sind davon überzeugt,
denn wir sehen es an unseren Hunden, die es uns mit Gesundheit und gutem
Aussehen danken – wir hatten schon oft genug die Gelegenheit, unsere
Hunde mit anderen, die ausschließlich mit Fertigfutter ernährt
wurden, zu vergleichen – unsere schnitten dabei immer besser ab.
Vorteile
der Rohfütterung
sind:
· Kein
oder nur wenig Zahnstein
· Kleinere Kotmengen
·
Starke Sehnen und Bänder
· Bessere Muskulatur
· Weniger Wachstumsprobleme
· Weniger Parasiten
· Risiko von Magendrehungen drastisch reduziert.
Rohfütterung ist kein Hexenwerk und weit weniger kompliziert zu realisieren,
als es vielleicht zunächst den Anschein haben mag. Anfangs neigen die
meisten dazu, zu zweifeln, ob denn der arme Hund nun auch wirklich alles
bekommt, was er so benötigt – schließlich soll die Nahrung
ja auch ausgewogen sein, aber ich kann Ihnen versichern, dass sich diese „Erscheinung“ nach
einiger Zeit legt – man sieht es dem Hund an, dass es ihm gut geht
und „Ausgewogenheit“ in der Ernährung ist nicht die Frage
einer „einzelnen“ Mahlzeit, sondern ist über Wochen zu sehen!
Natürlich erfordert diese Art der Fütterung, dass man sich im Vorwege
schlau macht, über die grundlegenden Nahrungsbedürfnisse des Hundes,
auch hier kann ich die BARFERS-Seiten nur wärmstens empfehlen, denn
sie beantworten so ziemlich alle offenen Fragen. Sollte man sich dann immer
noch nicht sicher sein, so kann man sich auch auf den Seiten des Gesunde-Hunde-Forums
(s. Linkliste) mit anderen Rohfütterern austauschen, die immer ein offenes
Ohr für die Fragen von Zweiflern und Unsicheren haben. Wichtig ist einfach,
dass man Abwechslung ins Spiel bringt, denn nur so kann man auch eine „Ausgewogenheit“ in
der Nahrung erreichen (ist ja bei uns nicht anders). Nachfolgend die „Zutaten“,
die wir für unsere Hunde verwenden:
Fleisch/Knochen
Vom
Rind: Muskelfleisch, Herz, Pansen, Blättermagen, Leber, Milz, Niere,
Schlund, Kehlköpfe, Knochen (wir nehmen vorwiegend die „weicheren
Knochen“, wie z.B. Brustbein oder Kalbsrippen).
Vom Schaf: siehe Aufstellung unter Rind, nur keinen Magen.
Vom
Huhn: Wir bevorzugen Hälse, Rücken (Hühnerklein) und
Flügel, möglich sind aber auch ganze Hühner.
Vom
Truthahn: s. Huhn, allerdings wären ganze Truthähne ein wenig
viel.
Vom Fisch: Ganze Fische
Eier: ganze Eier, mit Schale, roh
Grundsätzlich
sollten Innereien nur ein- bis zweimal pro Woche verabreicht werden,
z.B. sind 200-300 g Leber ausreichend für einen Hund von 30
kg. Auch Pansen und Blättermagen sollten nur 1-2 Mal pro Woche gefüttert
werden.
Ganz
wichtig: Knochen niemals kochen oder in der Mikrowelle auftauen, denn dann
splittern
sie.
Rohe Knochen splittern nicht! Allerdings vermeiden auch
wir die Fütterung von großen Röhrenknochen – muss ja
auch nicht unbedingt sein.
Schweinefleisch
ist wegen der Aujezkyschen Krankheit (auch Scheintollwut genannt) absolut
tabu,
bestenfalls wäre gekochtes Schweinefleisch möglich,
aber wir verzichten gänzlich darauf.
Salate
und Gemüse Alles, was grün ist – Möhren,
Zucchini, Broccoli, Keimlinge, verschiedenste Salate, etc. Meiden sollte
man rohe
Kartoffeln,
Avocados und Zwiebeln!
Früchte Bananen, Birnen, Äpfel,
Orangen, Trauben, Kiwis, usw., was die Natur so zu bieten hat.
Nüsse Insbesondere Haselnüsse
werden von unseren Hunden auch gern genommen.
Das
Entscheidende beim Grünzeug ist, dass man es entweder roh püriert,
ganz fein raspelt, oder kurz andünstet und dann püriert, denn ohne
diese Aufbereitung ist der Hund nicht in der Lage, die wertvollen Inhaltsstoffe
zu verwerten, da er Zellulose nicht aufschließen kann und pflanzliche
Zellwände bestehen aus Zellulose.
Molkereiprodukte Hüttenkäse,
Joghurt, Quark, frische Ziegenmilch
Öle Fisch-, Distel-, Oliven-, Leinsamen- Borretsch-, Nachtkerzenöl – abwechseln
mal dazu gegeben. Lebertran auch 1-2 TL 1-2 Mal die Woche – vor allem
im Winter.
Kräuter
und Andere Zusätze kann man, muss man aber nicht zwangsläufig.
In dem BARFERS Shop finden Sie eine gute Auswahl in vernünftiger Qualität
und zu vernünftigen Preisen.
Wichtig
ist noch, sich darüber kundig zu machen, wie es mit den Calcium-/
Phosphorverhältnissen der einzelnen Lebensmittel aussieht (BARFERS Seiten!),
denn die Hundenahrung sollte ein Calcium-/Phosphorverhältnis von 1:1
bis 1.2:1 aufweisen!
Jetzt
denken Sie sicherlich, auweia, das ist ja eine Wissenschaft für
sich und wo bekomme ich insbesondere das Fleisch her?! Alles halb so wild,
das kann ich Ihnen versichern. Wir machen es z.B. so, dass wir mit einigen
befreundeten Hundehaltern zusammen das Fleisch beim Schlachthof bestellen,
das sind dann meistens so an die 200 kg, die wir dann untereinander aufteilen
(allerdings haben wir alle im Durchschnitt 3 Hunde!). Da wird sich dann getroffen
und das Fleisch entsprechend zerstückelt (ich meine natürlich keine
kleinen Gulaschstückchen, denn unsere Hunde haben ja Zähne!) und
portionsfertig verpackt und eingefroren. Wenn man erst einmal seine Scheu
vor rohem Fleisch überwunden hat, ist es sogar ganz lustig und gemeinsam
ist es auch nur halb so wild! Übrigens kenne ich mittlerweile auch Vegetarier,
die ihre Hunde mit rohem Fleisch ernähren und selbst die haben ihre
Berührungsängste überwunden! Für jeden, dem dieser „Aufwand“ zu
groß erscheint, gibt es noch zahlreiche Läden, die rohes Hundefutter
bereits fertig geschnitten und portioniert verkaufen oder sogar versenden – einfacher
geht’s nun wirklich nimmer (Adressen dieser Shops finden Sie auch auf
den Seiten von BARFERS, sogar nach Postleitzahlen sortiert). Meist einmal
in der Woche bereite ich dann die entsprechende Menge and Obst und Gemüse
zu, die ich dann portioniert einfriere und bei Bedarf entsprechend auftaue,
man benötigt wirklich keine Unmengen!
Als Faustformel für einen gesunden und ausgewachsenen Hund (Welpen,
trächtige oder laktierende Hündinnen, kranke Hunde und Senioren
haben natürlich einen etwas anderen Bedarf) gilt bei einer Fütterung
von 2 Mahlzeiten am Tag und einem Fastentag pro Woche (ein Kann aber kein
Muss!)
4 reine Fleisch/Knochen Mahlzeiten
4 Fleisch/Knochen Mahlzeiten + Gemüse
4 Milchprodukte Mahlzeiten mit Gemüse u./o. Fleisch/Fisch
Wer
partout möchte, und wessen Hund nicht unter Allergien, Arthrosen
oder Krebs leidet, kann zu den Milchprodukt-Mahlzeiten auch Getreide-Mahlzeiten
hinzufügen. Man beachte allerdings, dass Getreidemahlzeiten nie zusammen
mit Fleischmahlzeiten gegeben werden sollten, denn die Verweildauer dieser
beiden Komponenten im Verdauungstrakt ist völlig unterschiedlich. Auch
sollte man, wenn man dann Getreide füttern will, Wert darauf legen,
dass es sich um Vollwertflocken oder Schrot handelt, der über Nacht
eingeweicht wurde.
Hat
man sich erst einmal in diese Art der Ernährung eingefuchst, ist
es wirklich kein großer Aufwand mehr. Okay, ich will ja gerne zugeben,
dass es noch einfacher ist, eine Dose oder einen Sack mit Futter zu öffnen,
das ist völlig unstressig; man erkennt nicht einmal, aus welchen Inhaltsstoffen
das jeweilige Futter besteht, was Vor- und Nachteile hat, wie wir jetzt wissen!
Aber, jeder Hundebesitzer hat sich seinen Hund angeschafft mit dem Wissen
(davon gehe ich zumindest aus!), dass unsere kleinen Hauswölfe hauptsächlich
Fleischfresser sind und wie ihre sonstigen Bedürfnisse aussehen und
wir wünschen uns, dass sie möglichst lange Jahre unser Leben teilen
und es ihnen an nichts mangelt – ist es da denn wirklich zuviel verlangt,
sich vorab zu informieren und einen Zeitaufwand von ungefähr 1 Stunde
pro Woche (bei 3 Hunden) für die Futtervorbereitung einzukalkulieren?
Wir glauben kaum! Sollten wir einmal Welpen haben, würden wir diese
nur an Menschen abgeben, die sich mit dieser Art der Fütterung anfreunden
könnten – wir ständen ihnen mit Rat und Tat zur Seite!
Nachdem
wir uns auch ausführlich mit den Vor- und Nachteilen von Impfungen
auseinander gesetzt haben, sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass
eine einmalige Grundimmunisierung und eine jährliche Auffrischungsimpfung
gegen Tollwut völlig ausreichend sind. Diese Grundimmunisierung sollte übrigens
so spät wie möglich gegeben werden, da die Welpen von der Mutter
noch maternale Antikörper haben – nur deshalb ist zu erklären,
warum Welpen zwei- bis drei Mal geimpft werden müssen, um grundimmunisiert
zu sein – im frühen Alter von nur 8 Wochen greift eine solche
Impfung meist überhaupt nicht bedingt durch die eben noch vorhandenen
maternalen Antikörper. Wir würden empfehlen, Welpen nicht vor der
12. Lebenswoche impfen zu lassen und die Tollwutimpfung in keinem Fall vor
dem Zahnwechsel (sprich nach dem 6. Monat), da diese sonst zu bleibenden
Zahnschädigungen führen könnte. Wenn Sie Interesse an dieser
Thematik haben, können Sie sich auch auf den schon mehrfach erwähnten
BARFERS-Seiten schlau lesen.